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Fermer
4 Juni 2025 | Lawrence.Rollier |
Was wäre, wenn die Oper uns in einen üppigen Garten entführen würde, bevölkert von unsichtbaren Wesen? Teatro di Verzura ist eine Einladung, anders zu sehen und zu hören. In dieser Aufführung entfaltet die Barockmusik ihre ganze Kraft, getragen von den Gesängen von cantoLX und dem Reichtum der alten Instrumente. Die Künstlerin Lise Duclaux – ebenfalls auf der Bühne – lädt mit ihren Texten und Zeichnungen dazu ein, in einen Dialog mit dem Pflanzenuniversum zu treten. Sie enthüllt uns einen Mikrokosmos, der sich unseren hastigen Blicken entzieht: eine Welt, in der der Mensch nicht mehr allein im Mittelpunkt steht.
Eine Einführung zum Stück findet am 20.11. um 19.15 Uhr statt.
Eine Diskussion mit dem künstlerischen Team findet am 21.11. nach der Vorstellung statt.
Am Anfang war das Kino: Jean-Claude Gallotta, der Pionier der Nouvelle Danse Française, blickt in diesem intimen Ballett zurück auf die Filmemacher:innen, die ihn geprägt haben, Federico Fellini und Leos Carax, Jean-Luc Godard, Tonie Marshall und viele weitere… An sie hat Gallotta Briefe geschrieben, poetische Nachrichten, die aus dem Off erklingen und die Schwärze der Bühne füllen. Dann wird es Licht, dann treten 9 Tänzer:innen auf, die zwischen Film und Tanz vermitteln und so die innige, existenzielle Beziehung Gallotas zu seinem Cher Cinéma einfangen. Eine elegante, persönliche Revue von einem der großen Meister des zeitgenössischen Tanzes!
Eine Einführung zum Stück findet um 19.15 Uhr statt (FR).
Seit Kader Attou die Symphonie n°3 des polnischen Komponisten Henryk Górecki hörte, lässt sie ihn nicht mehr los. An diesem Abend legt der Choreograf, der Hip-Hop und zeitgenössisches Ballett wie wenige andere vereint, eine eigenwillige Weiterführung des Werks von Górecki vor. 10 Tänzer:innen geben sich den Klagelauten und Hoffnungsschreien der Symphonie hin. Sie wagen sich in die Dunkelheit vor, lassen sich hypnotisch einnehmen von den Tönen, um schließlich versehrt, aber hoffnungsfroh ins Licht zu treten. Mystisch, intensiv, zugleichdurchzogen von einem fragilen Humanismus.
Das Escher Theater lädt euch zu den „p’tit brunchs“ ein! Rund um unsere Vorstellungen für junges Publikum im Ariston können Familien gemeinsam brunchen und an einem Workshop teilnehmen.
Vorstellung um 11:00 Uhr – Der Schnee von Gestern Brunch um 12:00 Uhr Workshop um 13:00–14:30 Uhr
Anmeldung per E-Mail an: reservation.theatre@villeesch.staging.kudo.lu
Bitte geben Sie in Ihrer Nachricht folgende Informationen an: – Anzahl der teilnehmenden Kinder und Erwachsenen – Alter der Kinder – ob Sie auch den Kinder-Workshop buchen möchten
Bitte beachten Sie: Eine Brunch-Reservierung ist nur in Kombination mit einer Ticketbuchung für die Vorstellung möglich.
2 Juni 2025 | Lawrence.Rollier |
Aus welchem Holz sind wir gemacht? Die italienische Choreografin Sofia Nappi nutzt die Sage rund um die Holzpuppe Pinocchio, um einzutauchen in die Kindheiten, die wir alle verloren haben. Verwegen, düster und temporeich, so inszeniert das Stück für 6 Tänzer:innen die Suche nach einer früheren Unbeschwertheit. Zugleich ist die Mechanik und der Automatismus der Erwachsenen den Körpern eingeschrieben: Wer zieht hier an wessen Fäden? Wer ist wessen Marionette? Für die Bilderwelt auf der Bühne hat sich Nappi von der commedia dell’arte inspirieren lassen.
Dieser Text existiert nicht auf Deutsch.
Rappelez-vous Poil de la bête la saison passée. Autour de Juan et Diane, artistes fermier·ères, brillait toute une constellation d’actrices formidables : des canes, des poules, mais aussi Paulette la chienne, fidèle au poste. Et s’il y en a une qui ne stresse pas à l’idée de remonter sur scène, c’est bien elle ! Loyauté, courage, fidélité : depuis toujours, on associe le chien à quelques valeurs fondamentales, ce que ne démentiront ni Snoopy, ni Gromit, ni Milou. Mais qu’en est-il en réalité ? Au gré d’expériences insolites et drôles, Pas Bête nous plonge dans les pensées philosophiques… de la race canine !
6 Juni 2024 | Lawrence.Rollier |
Wer dient wem – und wer herrscht über wen? Das ist das Thema, dem sich die Kompanie Familie Flöz mit Feste annimmt. Die gefeierte Produktion, die 2021 in Berlin uraufgeführt wurde, kommt dabei ganz ohne Sprache aus. Es braucht nur drei Schauspieler und zahlreiche kunstfertig geschnitzte Masken von Hajo Schüler, um ein soziales Panorama unserer Zeit zu entfalten. Hier die geflüchtete Frau, schwanger und obdachlos, dort der Portier, die Putzfrau und die Chefin. Es gibt sie: die Klassenunterschiede, die Unterdrückung, die Verachtung. Aber Feste zeigt auf lakonische Weise, dass es auch die andere Seite gibt: die Empathie und Wärme von Geschichten.
Eine Bewegung, zum Zerreißen gespannt. Das ist der Gedanke hinter Makom, einer Kreation der israelischen Kompanie Vertigo. In diesen Zeiten ist jede:r auf der Suche nach einem Raum, der ihm Geborgenheit bietet. Hier tragen neun Tänzer:innen den Widerstreit körperlich aus, auf der einen Seite die Extreme und Extremismen, die die Gesellschaft entzweien, auf der anderen die Bewegung inwärts, zu sich selbst, zum ruhenden Pol. Ist der Brückenschlag möglich, mit dem eine neue Solidarität und Schönheit gelingen könnte?
Das Galakonzert der Harmonie Municipale d’Esch/Alzette steht dieses Jahr ganz im Zeichen des Musicals. Meisterwerke des US-Amerikaners George Gershwin werden zu hören sein, darunter eine seiner beliebtesten Kompositionen, An American in Paris. Auch die Pianistin und Trompeterin Smilla Wolff, die 2024 mit dem Prix de la Musique des Escher Rotary Clubs ausgezeichnet wurde, wird sich mit I got rhythm einer von Gershwins Kompositionen annehmen. Im zweiten Teil des Abends wird das Orchester der Harmonie municipale d’Esch/Alzette mit Kompositionen von John Williams weitere musikalische Meisterwerke des Kinos präsentieren.
Die weltweit renommierte Kompanie Mummenschanz aus der Schweiz geht mit einem Best-of ihrer Bühnenkunst auf Tournee. Die Truppe hat das Maskentheater der letzten Jahrzehnte mit traumwandlerischen Gestalten geprägt. An diesem Abend erwecken fünf Schauspieler:innen bizarre, zärtliche Wesen vor schwarzem Bühnenhintergrund zum Leben, darunter Klopapier-Gesichter, Lehmmasken und fragile Röhrenmänner. Das Leben wird hier luftig, farbenfroh und als verspielt gefeiert! So entsteht ein Defilee an kunstvollen Stoffen, eine Poesie abseits der Sprache, die jeden und jede unabhängig vom Alter in ihren Bann zieht.
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