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Fermer
8 Juni 2022 | Lawrence.Rollier |
Generationenübergreifend und multidisziplinär. Im Laufe der Theatersaison 22/23 entsteht unter der Leitung der Tänzerin Piera Jovic und der Theaterpädagogin Anja Hoscheit das Ligeti Projekt. In Zusammenarbeit mit einer Schulklasse aus Esch und einer Gruppe von Senioren, entwickeln sie ein partizipatives Theaterstück aus Musik und Tanz. Im Mittelpunkt steht die Musik des ungarischen Starkomponisten György Ligeti, der 2023 seinen hundertsten Geburtstag gefeiert hätte. Seine Kompositionen werden auf der Bühne vom Kammerorchester Luxemburg interpretiert.
DE David Coria zählt zu den gefragtesten spanischen Choreografen der Gegenwart. Für ¡Fandango! holt er sich den Flamenco-Sänger David Lagos ins Boot. Gemeinsam hauchen sie mehr als fünf Jahrhunderten spanischer Musikgeschichte und Flamenco-Kunst neues Leben ein. Tanz, Musik und Gesang verbinden sich zu einem mitreißenden Strudel, in dem die Leidenschaft die Kluft zwischen den Partnern und zwischen Vergangenheit und Zukunft überwindet. Auf der Bühne entfachen sie das Feuer der Tradition mit den Mitteln der Gegenwart und beweisen, dass der Fandango auch heute nichts von seiner emotionalen und ästhetischen Kraft verloren hat.
ES Fandango, término polisémico, designa unos aires folklóricos determinantes para el repertorio flamenco y una fiesta popular más bien licenciosa que la Iglesia condenó ya en el XVI. ¡Fandango!, con signos de admiración, es un espectáculo construido por David Coria sobre el disco ”Hodierno”, de David Lagos, en el que la música y el baile trazan y recorren el círculo de la vida de la gente de la calle, sus miserias y alegrías, su contexto histórico y religioso. Según el musicólogo Claude Worms, “si Fellini y Nino Rota hubieran sido flamencos, seguro que habrían creado la puesta en escena y la música de un espectáculo comparable a ¡Fandango!”.
Im Rahmen des FlamencoFestival Esch.
Giraldillo-Preis für die beste Aufführung bei der Biennale von Sevilla 2020.
DE Die Legende erzählt von einem Baum, der sich in eine Frau verwandelt. Ihre Füße nähren sie wie Wurzeln, und ihre Hände erheben sich wie Zweige gen Himmel. Tanzend feiert sie die Jahreszeiten mit ihren Stimmungen und erweckt so die Natur zum Leben. Getrieben von der Live-Musik aus Gitarre und Percussion verkörpert die Tänzerin und Choreografin Anabel Veloso die vier Jahreszeiten. Dem jungen Publikum schenkt sie einen sinnlichen Zugang zum Flamenco, voller Farben, Virtuosität und Poesie.
ES Un buen día, la encina siente desde la raíz un impulso extraño: quiere bailar, cantar, desde la tierra hasta el cielo. En esta fábula contemporánea, el baile de Anabel Veloso, el cante de Rocío Zamora y la música de Trinidad Jiménez y Gabriel Pérez trasplantan las emociones de los palos más dulces del flamenco a las hojas y las flores del árbol que quería volar. Tras su estreno en la Bienal de Sevilla, “El árbol con alas” fue nominado a los premios Max como mejor espectáculo infantil.
Der Kampf des Einzelnen gegen die anonymen Kräfte der Masse. Im neuen Stück von Souhail Marchiche und Mehdi Meghari brodelt die Revolte unter der Kruste einer mechanisierten Welt. Sieben Virtuosen des Breakdance zeigen mit atemberaubender Präzision sowohl die anonymen Kräfte der Masse als auch die Auflehnung des einzelnen Körpers gegen die Vereinheitlichung des Lebens. Das erfahrene Choreografen-Duo entwickelt eine hypnotische Körpersprache, in der sich der Hip- Hop mit Elementen des modernen Tanzes und traditionellen Rhythmen der arabischen Welt verbindet – atemberaubend und einzigartig!
Super Mario zum hundertfünfzigsten Geburtstag. Die Harmonie Municipale Esch-sur-Alzette beweist, dass sie auch nach hundertfünfzig Jahren noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Auf dem Programm ste- hen musikalische Klassiker aus der Videospiel-Tradition: Musik aus Tetris, World of Warcraft, Zelda, Final Fantasy oder auch Call of Duty. Im Verbund mit den dazugehörigen Videoprojektionen erwacht die Welt der Spieleklassiker erneut zum Leben. Ein Abend für Nerds, Musikliebhaber und alle, die die Musik der Videospiele als das kennen- lernen wollen, was sie ist: ein lebendiger Teil unserer Kultur.
Die Feierlichkeiten werden mit einer akademischen Sitzung am 26. März fortgesetzt.
Reservierung per E-Mail für den Besuch der Aufführung reservation.theatre@villeesch.staging.kudo.lu
Vom Garten in die Welt. Bin ich geschrumpft oder ist die Welt gewachsen? Zwischen einem riesigen Blumentopf und einem noch größeren Löwenzahn treffen sich ein Gartenzwerg und ein kleines Rattenmännchen. Gemeinsam erkunden sie dieses kleine Fleckchen Erde und merken, dass es hier noch viel mehr zu entdecken gibt. Da ist eine riesige Nuss, um die man sich streiten kann. Und da ist eine Muschel, aus der das Meer singt! Das weckt die Sehnsucht, und so beschließen beide, den Garten hinter sich zu lassen und in die Weiten der Welt aufzubrechen. Eine liebevoll gestaltete Parabel auf das Fernweh in der Heimat, deren Charme Jung und Alt begeistern wird.
Mehr als die Frau des Odysseus! Nach Odysseus setzt Jean-Claude Gallotta mit Penelope seine bereits früh begonnene tänzerische Erkundung des homerischen Mythos fort. Gemeinsam mit seiner Truppe erfindet der Altmeister des zeitgenössischen Tanzes die Figur der Frau des Odysseus neu und bringt in ihr unterschiedliche Facetten moderner Weiblichkeit zum Leuchten. Aus dem in Schwarz gehaltenen Bühnenbild springt die Energie der griechischen Welt in die Jetztzeit – ein elektrisierendes Tanzerlebnis!
3, 2, 1 Action! Die Akrobat*innen von The Rat Pack sind zurück auf der Bühne des Escher Theaters. Im Gepäck haben sie ein Programm voller Verfolgungsjagden, Explosionen und Heldengeschichten. Zum Elektropop von BOLD nehmen sie das Publikum mit auf eine wilde Fahrt durch die Geschichte des Action-Films. Dank ihrer Zusammenarbeit mit Jos Houben kommt dabei auch der Humor nicht zu kurz. Play Replay spielt mit den Codes der Action-Blockbuster – nur wird hier live aufgeführt, was vor der Kamera oft mehrere Versuche braucht. Auf der Bühne im 16:9 Format geben sich atemberaubende Kunststücke und klassischer Slapstick die Klinke in die Hand.
Barocker Hip-Hop. Mourad Merzouki ist bekannt für seine grenzüberschreitenden Spektakel. In Folia entführt uns der Choreograf in eine magische Zwischenwelt. Hier trifft die barocke Musik des Mittelmeerraums auf modernen Elektro und die Tänzer*innen wechseln virtuos zwischen klassischem Ballett und Hip-Hop. Musik und Tanz verschmelzen in einem luxuriösen Bühnenbild aus Samt, Seide und barocker Klangwelt. Ursprünglich ein portugiesischer Volkstanz, breitet sich die Folia schnell in ganz Europa aus. Gemeinsam mit dem Dirigenten Franck-Emmanuel Comte kleidet Merzouki diese alte Tradition in ein neues Gewand und haucht ihr frisches Leben ein.
Auf nach Lateinamerika. Unter der Leitung von Gast Waltzing begrüßt das Kammerorchester Estro Armonico mehrere renommierte Gastsolisten zum Neujahrskonzert. Der brasilianische Mundharmonika-Virtuose Pablo Fagundes stand zum beispiel mit dem legendären Toots Thielemans auf der Bühne und der luxemburgische Perkussionist Jérôme Goldschmidt mit dem Grammy- Gewinner Peter Madcat Ruth sowie Oscar Hernandez und David Gilmour. Auf dem Programm stehen Bossa Nova, Salsa, Tango, Samba… und Choro, ein brasilianischer Musikstil, der Ende des 19. Jahrhunderts aus der Fusion von europäischer Populärmusik mit der Musik afrikanischer Sklaven entstanden ist.
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