Les Géants

Dieser Text existiert nicht auf Deutsch.

Il est roi, elle est reine, ce sont les Géants. Chez les Géants, on mange jusqu’à plus soif, on pète, on règne étrangement, on exploite les bons et loyaux sujets, on n’en fait qu’à sa tête, on triche au jeu, on prend le large pour chercher un idéal, on échoue sur des rivages inconnus, on brasse du vent, on se dégonfle, on remange, on frôle le mauvais goût et on chevauche le fantastique. Mais que fait le peuple ?
Passée maîtresse dans le théâtre d’objet, la compagnie Karyatides reprend à son compte l’univers grossier et truculent de Rabelais (1494-1553) pour séduire par son univers poétique, ses trouvailles subtiles et sa maîtrise technique proche de la magie. Comédien·nes, marionnettes, objets et musiques s’entremêlent pour former un Moyen Âge joyeusement approximatif, ponctué d’allusions contemporaines. Ce spectacle est une satire loufoque sur la crudité du monde. Une fantaisie impertinente et politique.

Patchwork

Ein Tanz der Identitäten. Patchwork ist ein gut gemischter Cocktail aus zeitgenössischen Tanzformen. Im Breakdance zeigen die Tänzer*innen ihre Körperbeherrschung, im Popping verwandeln sie sich in mechanisierte Roboter, im House Dance verbinden sie Elemente aus Jazz und Funk zu einem neuen Stil. Das luxemburgische Tanzkollektiv Knowedge behandelt in diesem Stück die brennende Frage nach der eigenen Identität. Ganz im Geist der Initiative RemixCulture der Kulturhauptstadt Esch2022 verleihen die vier Tänzer*innen ihrer individuellen Lebensgeschichte Ausdruck, indem sie die Grenzen festgeschriebener Genres überschreiten.

Im Rahmen von Esch2022, Europäische Kulturhauptstadt.

Natchav

Ein Schattentheater, das alles zum Leuchten bringt. Mit den ersten Sonnenstrahlen trifft der Zirkus Natchav in der Stadt ein. Schon bald ertönen die Schläge des Vorschlaghammers und ein Zelt reckt sich gen Himmel. Alles könnte so schön sein, wären da nicht die lokalen Autoritäten, die dem fröhlichen Spektakel einen Strich durch die Rechnung machen. Doch so schnell geben sich die Künstler nicht geschlagen!
Natchav erzählt die Geschichte einer Zirkustruppe, die in Namen der Freiheit allen Gesetzen trotzt – auch denen der Schwerkraft. Im Zusammenspiel mit den Live-Musikern erschaffen die Künstler*innen vor den Augen des Publikums eine meisterhaft gestaltete Welt aus Schatten und Licht.

Six°

Ein Zirkus zum Kennenlernen. Fünf Personen erhalten eine Einladung in ein altes Gemäuer, mitten im Wald. Ihr Kennenlernen wird zu einer Sternstunde der Akrobatik, in der sie das geheimnisvolle Haus erkunden. Gemeinsam fliegen sie durch die Lüfte, jonglieren sich um Kopf und Kragen und versetzen das Publikum in atemloses Staunen. Und wie bei den Akrobaten von FLIP Fabrique üblich, werden die Kunststücke von einer guten Prise Humor begleitet. Getrieben von der Musik entwickeln sich zwischen den fünf Artisten mannigfache Verbindungen, zu deren Vervollkommnung nur noch der sechste Gast fehlt: das Publikum.

Ne pas finir comme Roméo et Juliette

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Quand il pense à sa vie, le père de Romy n’a qu’un seul regret : ne jamais être allé de l’autre côté, dans le monde des « visibles ». Sa fille fait elle aussi partie des « invisibles », ces humains marginalisés en périphérie. Elle décide pourtant de franchir le pas, de traverser la frontière qui la sépare de l’autre monde. Elle ne sait pas qu’il y a là-bas un homme un peu seul, un peu fou, prêt lui aussi à vivre une impensable histoire d’amour.
Dans cette fable contemporaine, ni Capulet ni Montaigu, mais des « visibles » et des « invisibles » dans une ville coupée en deux par un pont. Fidèle au ciné-théâtre qui a fait son succès, La Cordonnerie mêle le mythe littéraire, la vidéo, la musique et les bruitages, pour faire exister deux mondes si loin, si proches. C’est un théâtre visuel, sensoriel et magique. L’histoire de deux individus qui luttent contre les algorithmes de la vie et tentent de voir par-dessus eux, parce qu’ils sont l’un pour l’autre une porte ouverte vers quelque chose de plus grand.

Dans le cadre d’Esch2022, Capitale européenne de la culture. 

Was heißt hier Liebe?

Das Aufklärungsstück hat 1976 das gesamte biedere Deutschland schockiert und wurde seitdem überall auf der Welt, von Japan bis Kanada, aufgeführt. Einen Skandal verursachen kann das Stück heute nicht mehr, allerdings scheint die Liebe heutzutage noch komplizierter geworden zu sein: Geschlechtsidentitäten, Genderbegriffe und mediale Präsenz von Sexualität im Alltag erleichtern nicht gerade das Erwachsenwerden.
Samuel Hamen hat das Kultstück in die Gegenwart versetzt. Es ist gleichzeitig eine klassische und aktuelle Geschichte von zwei ineinander verliebten Menschen, Paulo und Paula, und dem ganzen Wahnsinn, der innen drin, außen herum, davor, dazwischen und dabei passiert. Die Liebe ist halt ein Schlachtfeld.

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