Face aux murs

Die Welt ist geprägt von Mauern, die uns ausgrenzen und aufhalten. In Face aux murs werfen sich sechs Akrobat:innen ins Zeug, um dem Publikum eine ganz andere Erfahrung zu bieten; leichtfüßig, agil und verspielt. Für seine Kompanie Hors Surface hat der Trampolinist Damien Droin ein Ballett entworfen, das von Sturz, Flug und Befreiung erzählt. Das Trampolin wird im Dämmerlicht der Bühne zum Sprungbrett, um Enge und Bedrängnis zu überwinden. Wir fallen, wir stehen auf, wir fliegen. Und die Mauer? Ein Symbol, das sich einreißen lässt! Face aux murs wurde unter anderem auf dem Festival Avignon Off begeistert aufgenommen.

Moya

In Moya nutzt die Kompagnie Zip Zap Circus ihr beeindruckendes Repertoire, um den Esprit, die Geschichte und die Energie Südafrikas in Szene zu setzen. 10 Artist:innen tragen ihre Kunstfertigkeit zur Schau, mal am Trapez, mal am Luftgurt oder am Cyr-Wheel. Dabei eignet sich die Truppe auch Ausdrucksformen aus den Zeiten der Apartheid an, etwa den gumboot dance, ein Tanz, den die unterdrückten Minenarbeiter von Johannesburg Ende des 19. Jahrhunderts entwickelten. Lebens- und Spielfreude, gepaart mit einem starken historischen Bewusstsein: Das macht Moya zu einem einzigartigen Erlebnis.

Der Schnee von Gestern

Hand hoch, wer Angst vor der Zukunft hat! Die Theatergruppe pulk fiktion greift mit Der Schnee von Gestern die Sorgen auf, die uns umtreiben: Wie verändern wir eine Welt, die immer mehr taumelt und zu stürzen droht? Zwischen Flokatiteppich und Trimm-dich-Rad wagen sich 3 Spielende an die Fragen, die auch die Kinder von heute sich stellen. Wie können wir festhalten, was uns wichtig ist, und loswerden, was uns stört? Absurd, zärtlich, witzig sind die Antworten, die Der Schnee von Gestern gibt für Zuschauende ab 10 Jahren. Eine Schneeballschlacht in Zeitlupe gehört ebenso dazu wie witzige Lieder und poetische Momente: „Kann ein Wimpernschlag von dir Berge versetzen?“ Was ist deine Antwort darauf?

Mirrors

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Après son succès la saison passée, ce projet du Escher Theater sera de nouveau joué directement dans les salles de classe des lycées. Mis en scène par Renelde Pierlot, ce spectacle aux apparences de faux «live» animé par une influenceuse, aborde la question de l’image de soi et de son corps, telle que renvoyée par les réseaux sociaux.

Devenue influenceuse avec 356 K abonnés YouTube et 412K followers Instagram, une ex-élève décide de revenir dans son ancienne salle de classe pour faire un « Live », un « Evenement », pour sa « Communauté ». Petit à petit les souvenirs des humiliations, des commentaires grossophobes, des remarques racistes qu’elle a enduré adolescente rejaillissent et viennent réveiller blessures et ressentiments. Et elle n’est pas du genre à se taire !

Un débat avec la comédienne et un.e intervenant.e extérieur.e suivra directement la représentation.

Info et reservation : linda.bonvini@villeesch.staging.kudo.lu

Selon disponibilité et périodes prédéfinies :

1.12.2026-4.12.2026
7.12.2026-9.12.2026
1.2.2027-5.2.2027
18.5-2027-21.5.2027

SL’ESCH

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Stad, Land, Léift: De Jean-Paul Maes huet fir den Escher Conservatoire eng Comedie mat Gesang an Danz op d’Bee gestallt, déi mat dräi Haaptfigure glänzt: Op där enger Säit gëtt et eng jonk Koppel, hie mat italieeneschen Originnen, hatt aus Esch. Si léieren d’Léift an alle Facettë kennen. Op där anerer Säit gëtt d’Geschicht vum Gebai materzielt, dat den Escher Conservatoire säin Doheem nennt. Et gëtt witzeg a séier, faarweg an emotional. Ee besonneschen Owend, deen eng Stad an hir Awunner:inne portraitéiert, dat Ganzt fulminant an Zeen gesat vu Schüler:innen an dem Léierpersonal vum Conservatoire.

Am Kader vun der Biennale – Esch Capitale Culturelle

Tigre ! Tigre !

Willkommen in dem Zimmer, das eigenen Gesetzen gehorcht. In ihm muss sich der Künstler Pierric Tenthorey zurechtfinden. Der Lichtkegel zeigt in absonderliche Richtungen, auch die Gegenstände gehorchen ihm nicht. Was ist hier los? Und was erwartet einen erst draußen, in der großen, weiten Welt? Das Fauchen eines Tigers verheißt jedenfalls nichts Gutes. In der bekannten Mischung aus Slapstick, Magie, Tanz und Theater versucht Pierric, die unwägbare Umgebung zu meistern. Dabei kommt er, der 2015 zum Weltmeister der Zauberkunst ernannt wurde, der menschlichen ebenso wie der tierischen Natur erstaunlich nahe.

Forever

Was heißt das schon: für immer und ewig? In Forever sucht die Schweizer Choreografin Tabea Martin nach Antworten auf die große Frage bezüglich des Sterbens und der Ewigkeit. Hierfür hat sie während der Konzeptionsphase mit Kindern zusammengearbeitet, die ihre ganz eigenen Vorstellungen von Anfang und Ende haben. Entstanden ist ein befreiendes Stück für Kinder und Erwachsene, in dem fünf weißgekleidete Personen das Leben und den Tod auf die Bühne bringen. Sie bewegen sich mal wie stolze Götter, mal wie gramgebeugte Menschen, feiern ihr Dasein und spielen wieder und wieder ihr eigenes Ableben.

 

Anne Frank: das Tagebuch

In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für politische Bildung ist Fabienne Hollwege seit 2018 mit einer Studio- bzw einer mobilen Version der szenischen Lesung von Anne Frank: das Tagebuch in Schulen und Theatern aktiv. Der dramaturgische Bogen der ursprünglichen Inszenierung von Charel Muller wird nun bereichert durch einen integrierten Vortrag über das Leben der Familie Frank, die historischen und politischen Umstände und abgerundet durch eine anschließende offene Diskussion.

Du trac au tac

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Ce projet offre aux adolescent·es une aventure complète de création théâtrale, de la phase d’exploration aux représentations, lesquelles ont lieu sur la scène du Théâtre. En soutien à l’équipe enseignante, des artistes interviennent en classe pour transmettre aux élèves diverses techniques théâtrales. Le projet est produit par La Compagnie du Grand Boube en partenariat avec le Escher Theater. Il bénéficie du soutien du Ministère de la Culture et du Ministère de l’Éducation nationale, de l’Enfance et de la Jeunesse | SCRIPT.

Date des représentations : 8 mai 2027

Infos : info@grandboube.com

La Galerie

Mit Farbe gegen die Monotonie. Der Zirkus hält Einzug in die monotone Welt einer Galerie für zeitgenössische Kunst. Und mit ihm kommen nicht nur waghalsige Akrobat*innen, sondern auch viel Farbe in die schwarzweiße Welt der Gegenwartskunst. Begleitet von einer Musikerin bringen die Künstler*innen der Machine de cirque etwas Anarchie in den strengen Alltag der heutigen Kunst. Hier fliegen nicht nur die Menschen, sondern auch die Farben durch die Lüfte und vereinigen sich zu einem anarchischen Plädoyer für den Zirkus als Farbtupfer in der allzu oft farblosen Welt des strengen Formalismus.

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