Big Box

Aus dem geheimen Leben der Objekte. Melanie Florschütz und Michael Döhnert sind alte Bekannte des Escher Theaters. Bekannt sind sie für ihre Fähigkeit Dinge, Objekte, Musik und Licht auf immer neuen Wegen miteinander ins Spiel zu bringen. In Big Box ist es eine große Kiste, die auf der Bühne steht. Eine Kiste? Nein, eine riesige Verpackung, ein Telefonhäuschen, ein Aufzug, eine Werkstatt, eine Umkleidekabine. Und wächst da nicht auf einmal eine Straßenlampe aus der Kiste heraus? Und ist da nicht ein winziger Dirigent? Schon wird die Kiste zum Tisch.

Go !

Youri aus Belgien, Ville aus Finnland: Beide eint ihre Liebe zum Tanz und zur japanischen Kampfkunst. Gemeinsam erkunden sie in diesem energiegeladenen Spektakel den Umgang miteinander im sportlichen Wettkampf. Die Präzision der Bewegung, der Respekt vor dem Gegner aber auch der Spaß am Kräftemessen werden von ihnen kunstvoll in Szene gesetzt. Die Bühne erinnert dabei mal an ein Spielfeld, mal an die Ästhetik des Mangas. Tanz und Kampfkunst vereinigen sich auf ihr zu einer Entdeckungsreise in die verschiedensten Körpertechniken und die Beherrschung der eigenen Kraft im Umgang mit dem Anderen.

Une forêt

Dieser Text existiert nicht auf Deutsch.

Pas comme les autres ? Les nombreux tics et l’étrange élocution de Petite lui valent les moqueries de ses camarades alors que Grand, son frère, est un enfant sans problème. Un soir, la mère téléphone à une amie et lui confie, désespérée, ses difficultés à élever sa fille. Petite entend toute la conversation…
Librement inspiré de plusieurs contes traditionnels, Une forêt est un récit original et palpitant dans lequel les relations familiales prennent un tour inattendu. Au fil de cette aventure, on pénètre dans une forêt peuplée de créatures dont la rencontre changera Petite. Un récit plein d’humour et de tendresse, sur la différence et l’ambivalence des relations frère-sœur.

Ding Dong, Toktoktok!

Bartok und Pipp wollen endlich mit ihrer Fitnessstunde beginnen, wären da nicht diese komischen Geräusche der Nachbarn. Beide spitzen die Ohren und lauschen an der Mauer. Die merkwürdigenden Geräusche und Klänge sind Musik, und was für eine! Gemeinsam beginnen beide, sich zu dieser neu entdeckten Musik zu bewegen. Nach und nach fällt die Mauer zu den Nachbarn und alle tanzen schließlich zur wundervollen Musik von Wolfgang Amadeus Mozart… Aerobic und Klassik verschmelzen zu einem heiteren Klamauk!

Ein Bericht für eine Akademie / Qui a tué mon père

Ein Affe wird zum Menschen, ein Mann zum Unmenschen. In seiner zweisprachigen Inszenierung nimmt sich Stefan Maurer zwei Texte zur Frage nach dem Status der Männlichkeit vor. Franz Kafkas Ein Bericht für eine Akademie beschreibt die Menschwerdung des Affen Rotpeter. In Wer hat meinen Vater umgebracht verleiht Édouard Louis dem eigenen Vater eine Stimme und fragt nach den Wurzeln seiner Gewalttätigkeit und Homophobie. Beide Texte fragen eindringlich nach der Bedeutung von Herkunft, Armut und Unterdrückungserfahrungen für den Menschen. Unter der harten Schale der Väter verbirgt sich nur allzu oft ihre Ohnmacht im Umgang mit ihrem eigenen Leid.

 

Wilhelm B

Ein ruhiges Leben im Dorf, mehr wollen der verträumte Barde Balduin und sein Nachbar Onkel Fritz nicht. Wäre da nur nicht Fipps, der durchtriebene Affe. Auf Französisch parlierend stolziert das stattliche Männchen durch die Dorfgemeinschaft. Als Fipps dann auch noch Onkel Fritz und Balduin austrickst, um an eine halbe Banane zu kommen, reicht es den beiden. Gemeinsam versuchen sie dem schlauen Affen eine Falle zu stellen. Mit viel Witz erweckt Le Grand Boube die Figuren von Wilhelm Busch wieder zum Leben und setzt dem findigen Affen Fipps ein spritzig-humorvolles Denkmal.

Der Besuch der alten Dame

Die Kompagnie Independent Little Lies bringt gemeinsam mit der Biergerbühn Dürrenmatts Klassiker Der Besuch der alten Dame auf die Bühne des Escher Theaters. Die Inhalte des Stücks sind brandaktuell und politisch: Eine Frau deckt anhand ihrer eigenen Leidensgeschichte strukturelle Ungleichheiten auf und bekämpft das Patriarchat mit dessen eigenen Waffen!
Claire Zachanassian kehrt nach mehr als vierzig Jahren in ihr verarmtes Heimatdorf Güllen zurück. Als junges Mädchen hatte sie sich dort in Alfred Ill verliebt. Doch das Glück ihrer Beziehung hielt nur, bis Claire schwanger wurde. Alfred entzog sich jeder Verantwortung und beschämte Claire vor der Dorfgemeinschaft. Sie musste gehen – er blieb. Wie reagiert er nun auf das Wiedersehen mit der mittlerweile einflussreichen Claire? Was passiert mit einer Dorfgemeinschaft, wenn sie eine Milliarde für den Tod eines Mitbürgers angeboten bekommt?

Frédéric

Dieser Text existiert nicht auf Deutsch.

Un spectacle musical tout en poésie et douceur. L’hiver rugueux approche. La ferme est abandonnée et la grange et le grenier sont vides… Tous les mulots font inlassablement provision de maïs et de noisettes. Tous ? Non ! L’irréductible Frederick ne se joint pas à la ribambelle de ces petites mains ouvrières. Au lieu de se démener à de rudes tâches, il sommeille et rêve… Car pendant les longues soirées d’hiver, Frederick sait que les mulots auront soif de chaleur et de belles histoires. Il fait donc provision de soleil, de couleurs et de mots. Il est un poète, un magicien du bonheur.

 

Humanimal

Die Erde bebt, alles zerfällt und ein Kind steht alleine einer weißen Leinwand gegenüber. Mit schwarzer Farbe beginnt es, eine neue Welt zu erschaffen. Seine einzigen Instrumente sind sein Körper und die Farbe. Nach und nach entsteht ein neues Universum aus Wäldern, Wolken, Vögeln und Walen. Die Tänzerin und Choreografin Bénédicte Mottart lädt Jung und Alt zu einer intimen Entdeckungsreise ein. In Harmonie mit der eigens für Humanimal komponierten Live-Musik stellt sie uns unser instinktiv-körperliches Weltverhältnis vor Augen. Im Menschen schlummert ein Tier und in ihm eine ganze Welt – sehen Sie selbst!

 

Besondere Erwähnung der Jury auf dem Kinder- und Jugendtheatertreffen in Huy 2018

tock tock

Die Tänzerin Annick Pütz nimmt ihr junges Publikum mit auf eine Entdeckungsreise der Sinne. Auf der spielerisch gestalteten Bühne erfühlt sie die Materialität der Gegenstände und findet zu einem sensiblen Umgang mit ihnen. Die Musik nimmt ihre Bewegungen auf, spiegelt sie zurück – langsam entsteht eine verzauberte Welt der Sinnlichkeit.

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