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Fermer
6 Juni 2024 | Lawrence.Rollier |
Die weltweit renommierte Kompanie Mummenschanz aus der Schweiz geht mit einem Best-of ihrer Bühnenkunst auf Tournee. Die Truppe hat das Maskentheater der letzten Jahrzehnte mit traumwandlerischen Gestalten geprägt. An diesem Abend erwecken fünf Schauspieler:innen bizarre, zärtliche Wesen vor schwarzem Bühnenhintergrund zum Leben, darunter Klopapier-Gesichter, Lehmmasken und fragile Röhrenmänner. Das Leben wird hier luftig, farbenfroh und als verspielt gefeiert! So entsteht ein Defilee an kunstvollen Stoffen, eine Poesie abseits der Sprache, die jeden und jede unabhängig vom Alter in ihren Bann zieht.
Im Einklang spielen? Nicht mit diesen beiden! Zwei Musikerinnen wollen ein klassisches Konzert für Violine und Cello aufführen. Aber alles, was schiefgehen kann, geht auch schief. Sie geraten sich in die Haare, steigern sich immer weiter hinein, bis die ernsten Allüren sich in einem fröhlichen Chaos auflösen. Es wird getanzt und gesungen, und nach und nach wird klar, mit was für einer Leichtfüßigkeit und Ironie Eleonora Savini und Federica Vecchio der klassischen Musik die Schwere nehmen. In dieser skurrilen Performance, die für ein Publikum ab fünf Jahren geeignet ist, gleiten wir gemeinsam durch die Töne und erleben, wie Musik uns alle zu berühren vermag.
P’tit brunch du théâtre : am Sonntagmittag wird Ihnen ein Brunch für die ganze Familie sowie ein spielerischer Workshop für Eltern und Kinder angeboten.
Aufführung 11:00 oder 15:00Brunch 12:00 (zu buchen über : reservation.theatre@villeesch.staging.kudo.lu)Eltern-Kinder-Workshop 13:00-14:30
Platz frei für Hunde, Gänse und Hühner. Denn sie sind die Stars dieser Aufführung, die Akrobatik, Musical und Clownerie verbindet. Juan und Diane heißen die beiden Künstler:innen aus der Welt der Bauernhöfe und Ställe. Mit sich auf die Bühne bringen sie allerlei Tiere mit Federn und Fell. Es wird gebellt, gequakt, gegackert – und außerordentlich viel gelacht. Gemeinsam spürt diese kuriose Truppe in Sketchen der Verbindung nach, die seit Jahrtausenden zwischen Haustier und Mensch besteht. Begleitet werden sie live von einem Pianisten, der das quirlige Geschehen in musikalischen Improvisationen spiegelt und steigert.
Dieser Text existiert nicht auf Deutsch.
Sous les combles, Sophia et Frank découvrent une malle d’un autre temps. Tissus fabuleux, machines mystérieuses et vieilles photos : les deux ami·es vont jouer avec ces objets oubliés et imaginer une histoire fantastique. Un jeune garçon, de la terre, se lie d’amitié avec une petite fille qui sort des flots. Qu’est-ce que la terre ? Qu’est-ce que la mer ? Comment montrer à l’autre son univers ? Et comment se rejoindre ? Adapté du célèbre conte portugais de Sophia de Mello Breyner Andresen, ce spectacle loge le merveilleux dans la pénombre d’un grenier pour évoquer l’innocence de l’enfance, les épreuves qui font grandir, et la douce nostalgie d’un ailleurs.
P’tit brunch du théâtre : am Sonntagmittag wird Ihnen ein Brunch für die ganze Familie sowie ein spielerischer Workshop für Kinder angeboten.
Aufführung 15:00 Brunch 12:00 (zu buchen über : reservation.theatre@villeesch.staging.kudo.lu)Kinder-Workshop 13h-14h30
A Menina do Mar ass dat éischt Kannerbuch, dat déi bekannt portugisesch Schrëftstellerin Sophia de Mello Breyner Andresen 1958 geschriwwen huet. Dëst Märchen erzielt vun enger aussergewéinlecher Frëndschaft tëscht engem Jong, deen um Land wunnt, an engem Meedchen, dat am Mier lieft. De Virwëtz vun deenen zwee Kanner erméiglecht et hinnen, trotz hirer Verschiddenheet, deem aneren seng Welt kennen an acceptéieren ze léieren. D’Meedche léiert wat et heescht, eppes ze begieren, a wat Frëndschaft a Freed ass; de Jong ass averstanen, seng Welt opzeginn a mam Meedchen um Mieresbuedem ze liewen.
Aufführung 11:00 Brunch 12:00 (zu buchen über : reservation.theatre@villeesch.staging.kudo.lu)Kinder-Workshop 13:00-14:30
Dominique a perdu son emploi puis, progressivement, sa maison. Toute seule sur le bord de la route, elle échoue à l’orée d’un bois. Elle a peur de ne plus exister pour personne, de perdre ses couleurs, puis de disparaître… Et c’est là, dans une nature aux vertus magiques, que Dominique rencontrera d’importants amis comme ce rocher de granit ou ce menhir au pied duquel, plus sereine, elle se reposera au coin du feu. Dominique pourra se laisser porter, éveiller sa curiosité, s’interroger et repartir nourrie de chaleur, d’intensité, de réponses et… de chansons.
Elle est « d’ici », lui d’un « là-bas » qu’il a dû fuir. Marie a du mal à se représenter les mots étranges des adultes comme « exil », « réfugié·es » ou « guerre ». Hichem vient de loin et a parcouru des milliers de kilomètres pour découvrir la paix. Dans la cour de l’école, comment les deux enfants peuvent-ils se rejoindre ? Avec leurs corps, leurs mains et du feutre noir, deux interprètes dansent et dessinent une immense fresque, donnant les clés du passé d’Hichem… Tendre et poétique, le spectacle de la chorégraphe Florence Bernad explique la migration et l’asile à hauteur d’enfant, pour faire passer un message fort d’espoir et de tolérance.
Ech si vun hei, du vun anzwousch anescht. Wat fänke Kanner mat dëse Sätz un? Exil, Flüchtling oder Krich – grouss Wierder, déi een de Klengste vun der Gesellschaft bäibrénge muss. Dat ass d’Zil vun Ech sinn Tiger, engem Spektakel, dat Akrobatie, Danz a Molerei verbënnt. Den Hichem kënnt vu wäit ewech, fir endlech a Fridden ze liewen. Am Schoulhaff spillt hie mat dem Marie. Si probéieren een deen aneren ze verstoen. Zwee Kënschtler:innen erzielen dës Renconter, déi d’Choreografin Florence Bernad zesummegestallt huet, op eng duuss a poetesch Manéier. Eng Geschicht iwwer Toleranz a Virwëtz fir Kanner, déi hinnen op Aenhéicht begéint.
8 Juni 2023 | Lawrence.Rollier |
Hier gibt es keinen Stillstand, ganz im Gegenteil: Bei diesem Spektakel setzen fünf Jongleure die Welt in Bewegung. Der Boden bebt und die Luft flirrt, während sie mit klassischen Gegenständen der Jonglage hantieren, mit Bällen, Kegeln und Ringen. Mit ihrer Kunstfertigkeit fangen sie die Blicke der Zuschauer:innen ein. Hypnotische Rhythmen, schwebende Formen, neue Gestalten – an diesem Abend wird die Jonglage als zeitgenössisches Ereignis inszeniert. Denn der Titel ist wörtlich zu verstehen: Hier ist die Kraft und Eleganz unbändiger Jugend am Werk.
Schon immer wollten die Menschen mit Türmen dem Himmel näher kommen. Das gilt auch für diesen Clown, der zwei bemerkenswerte Eigenschaften vereint: Er ist ein Träumer und ein Perfektionist. Mithilfe von 60 knallgrünen Eimern möchte er, der im schwarzen Mantel und Strohhut auf die Bühne tritt, eine perfekte Pyramide errichten. Mit zahlreichen, auch den abwegigsten Mitteln versucht er, seinen Traum zu verwirklichen. Es wird im Laufe der Vorstellung heiter und maßlos, absurd und befreiend. Und am Ende schwant selbst diesem Clown: Das Leben ist nicht immer geometrisch, die Perfektion nur eine Illusion – und das Leben unübertroffen vielförmig.
Im Rahmen des Festivals Clowns in Progress
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