Nebensache

Cornelius schläft jede Nacht an einem anderen Ort. Er streicht durch die Lande, denn er hat kein Zuhause aus Stein oder Holz oder Beton oder Eis. Sein Zuhause sind das Unterwegssein und die Menschen, denen er begegnet. Er besitzt nichts, außer einem abgebrannten Kinderwagen. Das war nicht immer so. In dem Kinderwagen verwahrt er seine wenigen Habseligkeiten, und mit sich trägt er eine Geschichte, die er allen erzählt, die sie hören wollen. Es ist eine Geschichte über Glück und darüber, was man braucht, um glücklich zu sein – eine Geschichte über Besitz und Verlust, Schulden und Schuld, Ausweglosigkeit und den Mut zum Neuanfang. Nach dem Ende seiner Erzählung macht sich Cornelius wieder auf den Weg. Seine Zuhörer lässt er nachdenklich zurück.

 

Eintritt frei mit Anmeldungen
Die Vorstellungen finden im Musée National de la Résistance (Place de la Résistance, Esch) statt. Treffpunkt vor der Theaterkasse.

Sac à dos

Begeistert von den vielen Bekanntschaften und Kulturen, die sie auf ihrer zehnmonatigen Weltreise gemacht haben, wussten die Cross Dancers Jennifer Gohier und Gregory Beaumont, dass sie diese Erfahrungen teilen müssen! So entstand Sac à dos, in dem sie die großen und kleinen Zuschauer mit auf ihre Reise durch Kulturen, Sitten und Bräuche nehmen und ihnen Souvenirs, Gerüche, Töne und vor allem Tänze aus der ganzen Welt präsentieren. Von Nord nach Süd, von Ost nach West: Die Reise beginnt …

Meisterin Hüpf und der scheue König

Ein verzweifelter und überforderter König hat Angst, sein Königreich zu verlieren. Doch bevor er seine Krone vollends wegwerfen kann, trifft er auf die fröhliche Grashüpferin Meisterin Hüpf, die ihn bittet, mit ihr zusammen ein wundersames Rollenspiel zu spielen. Bestärkt und voller neuer Überzeugung will er seiner Pflicht nachkommen, doch Katastrophen-Willi warnt ihn vor einem tobenden Riesen. Er verspürt wieder Angst. Aber vor was? Vor einem Riesen oder einem Gewitter? Die Geschichte der Meisterin Hüpf und des scheuen Königs möchte kleinen und großen Abenteurern zeigen, dass jeder einen unantastbaren Selbstwert besitzt, und es auch völlig in Ordnung ist, Angst zu haben. Eine mutmachende Erzählung für die ganze Familie!

Der standhafte Zinnsoldat

Stefan Wey spielt mit Illusion und Realität, mit Licht und Schatten, mit Feuer und Wasser und lädt (seit 1998 weltweit) ganz nebenbei das Publikum unter die Bettdecke Hans Christian Andersens ein. Mit dem Zinnsoldaten im Papierboot wirbelt das Publikum durch den Rinnstein, ins tosende Meer, in den Bauch des Fisches – bis in die lodernden Flammen des Kaminfeuers oder der Liebe zur Balletttänzerin, die wie der Zinnsoldat auf einem Bein zu leben scheint … Furiose Schauspielkunst und magische Schatten verwandeln die Bühne. Der standhafte Zinnsoldat ist eine Geschichte über Herz und Verstand, über Sein und Schein und eine wunderschöne Metapher über das Anderssein und die Unfähigkeit auszubrechen.

Lars‘ Angst

Angst ist nicht nur dein Feind, sondern soll auch dein Freund sein, so die Behauptung des Biologen Dr. Lars Mordatzki. Um dieses Mysterium zu erklären, erzählt er eine Geschichte, die ihm selber passiert ist. Als Dr. Mordatzki noch kein Doktor, sondern ein Kind ist, unternimmt er mit seinen Eltern eine Kreuzfahrt. Eines Abends, als sich seine Eltern etwas amüsieren wollen, lassen sie den kleinen Lars alleine in der Kabine … und er hört eine Stimme, die aus dem Schrank zu kommen scheint. Lars hat Angst und schreit das halbe Schiff zusammen. Seine Eltern schimpfen mit ihm, und am Ende muss gar der Kapitän eingreifen. Aber die Stimme aus dem Schrank gibt keine Ruhe … Und Lars bewahrt das  Kreuzfahrtschiff mit allen Passagieren vor dem sicheren Untergang. Erleben Sie einen aufregenden Puppenspieler, der tatsächlich Lars (Frank) heißt, in einer heiteren, nachdenklich machenden Geschichte, die den Kindern den Atem verschlägt und sie laut lachen lässt!

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